Hajimemashite Japanreisetagebuch

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Ishigaki & Iriomote

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Mit den Taschen voller Sternsand trete ich die Reise 1600 Kilometer zurück zum japanischen Festland an.

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Okinawa

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Von Yakushima aus war es eine lange Reise nach Okinawa. Zuerst gilt es mit dem Tragflügelboot zurück nach Kagoshima, dem südlichen Hafenort Kyushus zu fahren. Dort, vom deprimierensten Fährterminal der Welt, verkehrt eine A-Line-Fähre nach Naha auf der Hauptinsel Okinawas. Die Fahrt sollte 25 Stunden dauern. Für 14600¥ bekommt man einen Platz in einem Schlafsaal, das ist die preiswerteste Fahrkarte. Für etwa das Doppelte kann man eine eigene Kabine bekommen. Ich fand den Schlafsaal ganz gut, als Alleinreisende war ich in einem kleineren Raum nur für Frauen. Dort war es ruhig, keine der Damen schnarchte oder betrank sich. Der Schlafplatz ist eine einfache Matte auf dem Boden und eine Decke dazu. Ich schlief erstaunlich gut, das Schaukeln des Schiffes war beruhigend und gemütlich. Überhaupt kann ich mittlerweile fast überall tief und fest schlafen, ohne die Einschlafprobleme die mich manchmal zu Hause plagen. Möglicherweise liegt das ja an dem dauerhaften Zuwenig an Schlaf. So ist für den Körper jede gegönnte Schlafenszeit kostbar und soll nicht mit nutzloser Grübelei vergeudet werden.

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Eine Woche auf Yakushima

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Yakushima ist eine wirklich bemerkenswerte Insel. Obwohl sie eigentlich recht klein ist (nur 23 km breit), befinden sich dort die höchsten Berge Kyushus. Hinter einem schmalen Küstenstreifen mit einigen Stränden ragen steile, dicht bewaldete Berge auf. Der höchste Gipfel ist immerhin 1935 Meter hoch. Während an der Küste subtropisches Klima herrscht, liegt auf den Gipfeln im Winter Schnee. Viele Wolken verfangen sich in den Bergen, demzufolge regnet es oft und viel – angeblich an 35 Tagen im Monat. Ich war froh vor der Reise in gute Goretex-Schuhe investiert zu haben.

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Entspannte Wildtiere

Zwei Yakushimaffen (Yakusaru), die sich am Straßenrand völlig ungestört ihrer Fellpflege widmen.

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Aso-Wanderung

Noch ein Nachtrag zum Aufenthalt in Aso. Am letzten Tag dort habe ich mit zusammen mit Fuji-san, die ich im Hostel kennengelernt hatte, eine Wanderung zum Takadake (高岳), dem höchsten Berg der Aso-Kaldera gemacht. Ganz früh mit dem ersten Zug auf den Weg gemacht, war es beim Aufstieg bewölkt und nebelig. Am Kraterrand angekommen, kam die Sonne hinter dem Berg hervor und erzeugte diesen kreisrunden Regenbogen.

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Yakushima

Ich bin jetzt auf der Insel Yakushima, suedlich von Kyushu. Es gibt hohe Berge und sehr alten, wunderbaren Wald. Es ist fantastisch. Die beiden letzten Tage habe ich nur staunend die jahrtausenjahrealten Zedern betrachtet. Auch viele Affen und Wild gibt es hier. Sie nehmen von den Menschen keine Notiz, sie tun einfach so als waeren sie allein im Wald.

Leider gibt es in der Herberge das Internet nur auf eine halbe Stunde am Hostel-Passokon rationiert. Es gibt also vorerst keine Bilder oder Berichte.  Stattdessen verweise ich auf  Hayao Miyazakis grossartigen Film “Prinzessin Mononoke“, der die Geschichte dieser Insel wunderbar und treffend (wie ich nun weiss) erzaehlt.

Batterien aufladen

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Ich bin auf Kyushu, in Aso, einer Vulkanlandschaft. Vor zweieinhalb Jahren war ich schon einmal hier und habe den Ort schon recht gut beschrieben und fotografiert. Ich mag es hier sehr gern und im Herbst ist der Eindruck ein ganz anderer als damals im Frühjahr. Es gibt viel frisches Obst und Gemüse zu kaufen, die Laubfärbung beginnt und es regnet viel. In den letzten drei Tagen habe ich die Vulkanberge eigentlich noch gar gesehen, sie sind immer in dicke Wolken gehüllt.

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Goldgelb

Der beliebte Goldene Pavillon-Tempel in Kyoto erscheint mir jedesmal grotesk und so gar nicht in die sonst so subtile, feinsinnige Gartengestaltung passend. Wie schön dass diesmal viele Schulkinder dort waren, die mit ihren gelben Mützchen wieder ein harmonisches Bild entstehen lassen.

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Feuer, Wasser, Menschenmassen

Am 22. Oktober findet jedes Jahr in einem Dorf in den Bergen um Kyoto das Kurama no hi-Matsuri statt. Kurama ist der Name des Ortes, hi bedeutet Feuer, ein Feuerfestival also.

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Dabei tragen Männer in exzentrischen pofreien Lendenschürzen riesige Fackeln durch den Ort, am Ende versammeln sie sich am Schrein und machen ein gigantisches Feuer. Anschließend wird ein Schrein durch den Ort getragen, wobei dieser möglichst heftig schaukeln soll um den darin befindlichen Gott zu erfreuen. Am frühen Abend tragen Kinder kleinere Fackeln durch den Ort.

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Musik mit Sympathiefiguren

Im Hostel in Kyoto gab es gestern Abend ein kleines Konzert eines Sologitarristen. Er spielte sehr gut und versiert und lachte viel dabei. Aber auch er kann sich wohl dem allgegenwärtigem Niedlichkeitszwang nicht entziehen. Er hatte zwei kuschelige Maskottchen und eine Aktionfigur dabei, die bei einem Lied bei der Erzeugung von Klangeffekten mitwirkten. Die Aktionfigur war dabei leider nicht so kooperativ und nicht gewillt sich für längere Zeit an die Gitarre zu klammern.

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